News

NGOs orten "neue Energieära"

Auf der Pariser UNO-Klimakonferenz sollen Ende dieses Jahres die Weichen im Kampf gegen den Klimawandel gestellt werden. Eine Vorlage bietet nun eine Sonderstudie der Internationalen Energie-Agentur (IEA), wonach eine baldige Energiewende durchaus umsetzbar erscheint und Sonne, Wind und Wasserkraft bereits in 15 Jahren Kohle, Öl und Gas als wichtigste Energiequellen ablösen könnten.

„2030 können 60 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren kommen und ein Viertel des globalen Energiebedarfs aus sauberen Quellen gedeckt werden“, sagte am Montag IEA-Chefökonom Fatih Birol bei der Vorstellung der Studie. Bei Umsetzung von fünf Schritten könnte laut der IEA zudem bereits 2020 - also in fünf Jahren und damit weit früher als bisher prophezeit - der Scheitelpunkt der gesamten energiebezogenen Treibhausemissionen erreicht werden.

Ohne diese radikalen Schritte, so die IEA weiter, sei das vor 2030 allerdings nicht denkbar. Der Schlüssel im Kampf gegen die globale Erwärmung liegt der Studie zufolge ohne Frage bei erneuerbarer Energie und einem baldigen Ende der bisherigen Vormachtstellung fossiler Energiequellen. Die IEA zeigt mit ihrer Studie den Bereich des Möglichen auf und spielt den Ball damit den Staaten zu. Denn diese müssten, so es eine Veränderung geben solle, endlich ihre Versprechungen wahr machen und die notwendigen Maßnahmen vornehmen.

Weitere Infos dazu: http://orf.at/stories/2284287/2284249/

Quelle: http://orf.at/stories/2284287/2284249/

Log in

create an account